Auflösung: DPI in PPI umrechnen (Bildschirme)

dpi in ppi umwandeln

Dieser Umrechner wandelt dpi in ppi und ppi zurück in dpi. Der Zahlenwert bleibt gleich, doch die Bedeutung hängt vom Medium ab: dpi beschreibt Druckpunkte pro Zoll, ppi beschreibt Bild- oder Displaypixel pro Zoll.

Direkt1 dpi = 1 ppi als Zahlenwert
Rückweg1 ppi = 1 dpi als Zahlenwert
WichtigDruck und Display sind nicht dasselbe
Ergebnis

Formel dpi in ppi

Für den reinen Zahlenvergleich gilt ppi = dpi. In der Gegenrichtung gilt dpi = ppi. Der Unterschied liegt nicht in einem Faktor, sondern in der technischen Bedeutung.

Nutzen Sie die Umwandlung für Dichteangaben, aber prüfen Sie bei Druckprojekten zusätzlich Pixelmaß, Ausgabegröße und gewünschte Druckqualität.

Letzte Umwandlungen

Noch keine gespeicherte Umwandlung.

Die Historie eignet sich, um mehrere Exportvorgaben wie 150, 300 und 600 dpi direkt gegenüberzustellen.

Beispiele für Druck, Scan und Display

Fotoexport mit 300 dpi

Ansatz: 300 dpi → 300 ppi als Zahlenwert

Ergebnis: 300 dpi = 300 ppi

Für ein Foto ist zusätzlich entscheidend, wie viele Pixel die Datei wirklich hat.

Webgrafik mit 96 ppi

Ansatz: 96 ppi → 96 dpi als Zahlenwert

Ergebnis: 96 ppi = 96 dpi

Auf Webseiten zählt die Pixelgröße stärker als eine eingebettete Druckdichte.

Hochwertiger Scan mit 600 dpi

Ansatz: 600 dpi → 600 ppi als Zahlenwert

Ergebnis: 600 dpi = 600 ppi

Beim Scannen beschreibt der Wert die Abtastdichte, nicht automatisch die spätere Druckgröße.

Tabelle dpi in ppi

dpippiLesart
11Identischer Zahlenwert, aber nur die Dichte wird verglichen.
7272Typischer Bildschirm- oder Layoutwert.
9696Für Druckdaten als Dichteangabe lesbar.
120120Bei hochauflösenden Displays nur mit Diagonale und Pixelmaß vollständig.
144144Identischer Zahlenwert, aber nur die Dichte wird verglichen.
150150Typischer Bildschirm- oder Layoutwert.
200200Für Druckdaten als Dichteangabe lesbar.
220220Bei hochauflösenden Displays nur mit Diagonale und Pixelmaß vollständig.
264264Identischer Zahlenwert, aber nur die Dichte wird verglichen.
300300Typischer Bildschirm- oder Layoutwert.
326326Für Druckdaten als Dichteangabe lesbar.
400400Bei hochauflösenden Displays nur mit Diagonale und Pixelmaß vollständig.
600600Identischer Zahlenwert, aber nur die Dichte wird verglichen.
1.2001.200Typischer Bildschirm- oder Layoutwert.

So liest man dpi und ppi richtig

Dpi und ppi werden im Alltag oft gemeinsam genannt, obwohl sie verschiedene Ebenen beschreiben. Der Umrechner zeigt deshalb bewusst den identischen Zahlenwert und legt den Schwerpunkt auf die korrekte Lesart. Für eine Druckdatei reicht 300 dpi allein nicht aus, wenn die Pixelanzahl zu klein ist. Entscheidend ist immer die Kombination aus Pixelmaß, gewünschter Ausgabegröße und Dichte.

Bei einem Display ist ppi eine Eigenschaft des Geräts. Ein Smartphone mit hoher Pixeldichte stellt dieselbe 1000-Pixel-Grafik physisch kleiner dar als ein großer Monitor mit niedrigerer Dichte. Für Weblayouts zählt deshalb meist die CSS-Pixelgröße, nicht ein eingebetteter ppi-Wert in der Datei.

Beim Scannen ist dpi eine Eingabeentscheidung. Ein höherer Scanwert erzeugt mehr Pixel, aber auch größere Dateien. Für Archivbilder, kleine Drucke oder Texterkennung können unterschiedliche Werte sinnvoll sein. Der reine Zahlenvergleich hilft, die Vorgaben in Programmen nicht durcheinanderzubringen.

Wenn ein Druckdienstleister von 300 dpi spricht, ist meist die effektive Auflösung bei endgültiger Größe gemeint. Wird ein Bild später stark vergrößert, sinkt die effektive Dichte. Deshalb sollte man die Ausgabegröße immer zusammen mit dem Pixelmaß prüfen.

Merksatz: gleicher Zahlenwert, andere technische Ebene.

Beliebte Umwandlungen dpi ppi

EingabeAusgabePraxisbezug
72 dpi in ppi72 ppiSchneller Abgleich für Exportdialoge.
96 dpi in ppi96 ppiHäufige Vorgabe in Bilddateien.
150 dpi in ppi150 ppiNützlich beim Wechsel zwischen Druck- und Displayangabe.
300 dpi in ppi300 ppiSchneller Abgleich für Exportdialoge.
600 dpi in ppi600 ppiHäufige Vorgabe in Bilddateien.
220 ppi in dpi220 dpiNützlich beim Wechsel zwischen Druck- und Displayangabe.
264 ppi in dpi264 dpiSchneller Abgleich für Exportdialoge.
326 ppi in dpi326 dpiHäufige Vorgabe in Bilddateien.
401 ppi in dpi401 dpiNützlich beim Wechsel zwischen Druck- und Displayangabe.

Was bedeutet dpi?

dpi steht für dots per inch, also Druckpunkte pro Zoll. In Druck, Scan und Belichtung beschreibt der Wert, wie dicht Punkte auf einer Strecke von 2,54 cm liegen. Ein hoher dpi-Wert kann feinere Details ermöglichen, wenn die Datei und das Ausgabeverfahren diese Details liefern.

Was bedeutet ppi?

ppi steht für pixels per inch. Der Wert beschreibt, wie viele Pixel auf einen Zoll fallen. Bei Displays hängt ppi aus Pixelauflösung und physischer Größe ab; bei Bilddateien kann ppi zusätzlich als Ausgabedichte gespeichert sein.

Verwandte Auflösungsangaben

UmfeldBeziehungHinweis
Pixel in cm bei 300 dpiPixelmaß und DruckgrößeFür echte Ausgabegröße wichtiger als ppi allein.
MegapixelGesamtzahl der BildpunkteBeschreibt Dateigröße und Detailmenge.
CSS pxLayout-PixelFür Webseiten und UI-Entwürfe relevant.
Retina-DichteGeräteabhängige ppiDisplayvergleich statt Druckvorgabe.
Scan dpiAbtastdichteBestimmt, wie viele Pixel aus einer Vorlage entstehen.
DruckrasterLinienraster statt PixelIn der Druckproduktion zusätzlich relevant.
cm in inch2,54 cm pro ZollGrundlage jeder Dichteangabe.
BildgrößePixelbreite und PixelhöheZusammen mit ppi entsteht die Ausgabegröße.

Zusatzhinweis für Druckdaten

Wenn eine Datei in einem Bildprogramm 300 ppi zeigt, bedeutet das nicht automatisch, dass sie für jedes Druckformat geeignet ist. Entscheidend bleibt die vorhandene Pixelkante. Ein Foto mit 900 Pixeln Breite kann bei 300 ppi nur etwa 7,62 cm breit gedruckt werden, während dieselbe Datei bei 150 ppi doppelt so groß erscheint, aber weniger fein aufgelöst ist.

Dichteangabe und Pixelmaß immer gemeinsam prüfen.

Häufige Fragen

F: Ist dpi in ppi immer 1 zu 1?

A: Als Zahlenwert ja. Inhaltlich beschreibt dpi Druckpunkte, ppi Pixel. Deshalb muss der Anwendungskontext mitgelesen werden.

F: Warum ändert sich der Wert im Umrechner nicht?

A: Es gibt keinen Umrechnungsfaktor zwischen den reinen Dichtezahlen. 300 dpi und 300 ppi haben denselben numerischen Wert.

F: Reicht 300 ppi für hochwertigen Druck?

A: Oft ja, aber nur bei passender Pixelanzahl und endgültiger Ausgabegröße. Ein kleines Bild wird durch 300 ppi nicht automatisch detailreich.

F: Ist 96 dpi eine feste Webregel?

A: Nein. Weblayouts arbeiten mit CSS-Pixeln. 96 ist eher ein historischer Referenzwert in vielen Programmen.

F: Was ist bei Scans wichtiger, dpi oder ppi?

A: Beim Scan ist dpi die Eingabegröße. Nach dem Scan kann die entstandene Bilddatei mit einem ppi-Wert für die Ausgabe versehen sein.

F: Kann ich ppi eines Displays aus dpi ableiten?

A: Nur wenn die Gerätegröße und Pixelauflösung bekannt sind. Der reine dpi-ppi-Vergleich ersetzt diese Angaben nicht.